Lage

MAKROLAGE

Bern:

Eine grosse Stadt – aber keine Grossstadt

Albert Einstein veröffentlichte 1905 in Bern die «Spezielle Relativitätstheorie», und schwärmte von einem «annus mirabilis», einem wundervollen Jahr in der Bundeshauptstadt.

Wer heute nach Bern zieht, hat in der Regel weniger die Publikation nobelpreisverdächtiger Abhandlungen im Sinn. Eine hohe Lebensqualität, das Angebot einer grossen Stadt ohne die Nachteile einer Grossstadt und die optimale Lage inmitten attraktiver Naherholungsgebiete stehen im Vordergrund.

In der Agglomeration Bern leben rund 250 000 Menschen, davon etwa die Hälfte auf Stadtgebiet. Die Altstadt mit ihrem mittelalterlichen Charakter zählt seit 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe. Mit 6 km Arkaden besitzt Bern eine der längsten gedeckten Einkaufspromenaden Europas. Die touristischen Attraktionen wie der Zeitglockenturm, das Berner Münster und der Bärenpark werden jährlich von unzähligen Gästen besucht.

Doch Bern ist nicht nur eine touristisch interessante Destination, sondern als Bundeshauptstadt auch ein weltoffenes Politzentrum mit 120 diplomatischen Vertretungen. Entsprechend besteht ein reichhaltiges kulturelles Angebot. Theater, Konzerte und Museen wie z.B. das Zentrum Paul Klee, geniessen internationalen Ruf. Das Gurtenfestival im Juli erweist sich ebenso als Publikumsmagnet wie sportliche Grossanlässe. Der BSC Young Boys und der SC Bern sind Topadressen in den Publikumssportarten Fussball und Eishockey; der Grand Prix von Bern mit über 30 000 Läuferinnen und Läufern aus der ganzen Schweiz steht für Berns Engagement im Breitensport

Das Umfeld der Stadt bietet ein attraktives Naherholungsgebiet. Der Bremgartenwald mit einer Fläche von 6 km2 ist mit einem hervorragenden Wegnetz erschlossen. Er lädt zu ausgedehnten Spaziergängen bis hinunter an die Aare oder an den Wohlensee. Auf der Südseite bildet der Gurten, der Berner Hausberg, namentlich an Wochenenden ein äusserst beliebtes Ausflugsziel.

MIKROLAGE

Wohnen in der Länggasse

Von der Kita bis zur Uni ist alles gleich um die Ecke

Das Länggassquartier gilt heute als Ort des Wissens und der Bildung. Von der Kita über Kindergarten, Volksschule und Gymnasium bis hin zur Universität findet sich alles auf diesem halben Quadratkilometer zwischen Bahnhof und Bremgartenwald.

Dem war ursprünglich keineswegs so. Ab 1850 liessen sich in der Länggasse Industriebetriebe wie die Giesserei ‘Von Roll’ oder die Schokoladefabrik ‘Tobler’ nieder. Doch zu Beginn des 20. Jahrhunderts übernahmen die öffentliche Hand und insbesondere die aufstrebende Universität die Industriebauten. Diese Umnutzung und der Zuzug von Studierenden aus aller Welt veränderten die anfänglich eher beschauliche Länggasse zum bernischen In-Quartier schlechthin. Dies zeigt sich vor allem an den Sommerabenden, wo zahlreiche Kleinstcafés und Imbissbuden mit ihren Gästen oftmals einen Hauch mediterranen Flair verbreiten.

Insgesamt zählt man in der Länggasse 37 Gastronomiebetriebe. Da gibt es für jeden etwas: von der traditionellen Beiz bis zum asiatischen Spezialitätenrestaurant, vom winzigen Strassencafé bis zum ‘Casa d’Italia’, dem italienischen Kulturzentrum.

Wer Erholung sucht, erreicht von der Mittelstrasse zu Fuss in 10 Minuten die Sportanlagen im Neufeld und gleich dahinter mit dem Bremgartenwald ein gut erschlossenes Naherholungsgebiet. Ab dem Jahre 2020 wird im Neufeld zudem das Städtische Hallenbad mit 25 x 50 m Wasserfläche zur Verfügung stehen.